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Erwägungen 1/2023

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40 Jahre Theologische Bewegung: Die Themen bleiben aktuell


Die Jubiläumsfeier der Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe), die letzten November in Luzern stattfand, war ein gelungener Anlass. Ermutigend, motivierend, kraftvoll – so bezeichneten viele Teilnehmer*innen das Fest zum 40-jährigen Bestehen der Bewegung. Wobei auch klar war, dass die TheBe, wie so viele andere sozial engagierte Gruppierungen, mit abnehmenden Mitgliederzahlen konfrontiert ist. Die Fragen hingegen, vor die uns die heutige Weltsituation stellt, haben sich kaum geändert und sind wohl eher noch bedrängender als vor 40 Jahren. 
Die Geschichte und die heutige Situation der TheBe stehen deshalb im Zentrum dieser Nummer. Der Rückblick zeigt, wie die Aufbrüche der 1970er Jahre mit etwas Verspätung die Kirchen erreichten, wie die Befreiungstheologie und die
feministische Theologie dadurch Verbreitung fanden und schliesslich auch Umweltfragen umfassten (s. Seiten 18–26).
Auch in der Casa Común, die letztes Jahr am Rand der ÖRK-Vollversammlung in
Karlsruhe stattgefunden hatte, ging es um diese Fragen. Das alternative Programm, das von einer TheBe-Reisegruppe aus der Schweiz besucht wurde, soll deshalb hier ebenfalls Platz erhalten (s. Seiten 27–30).

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Erwägungen 2/2023

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«Kirchen für die Umwelt»
Der Grüne Güggel kräht immer lauter

Auf dem Hühnerhof sucht man ihn vergeblich, aber er ziert die Flyer oder Websites von inzwischen rund 63 Pfarreien und Kirchgemeinden: der Grüne Güggel, ein Umweltzertifikat, das einer Institution nach der sorgfältigen Prüfung ihrer Betriebsführung verliehen wird. Zu jenen Frauen und Männern, die das Zertifikat aus Deutschland in die Schweiz gebracht und hier bekannt gemacht haben, gehören auch einige Mitglieder der Theologischen Bewegung. Ihnen verdanken wir die Anregung, eine Nummer der Erwägungen dem Grünen Güggel zu widmen und einen Einblick in die Geschichte und die Verbreitung dieser heute höchst aktuellen Umweltinitiative zu geben.
Passend ist auch, dass diese Nummer gleichzeitig mit dem Beginn der sogenannten Schöpfungszeit erscheint: Es ist in den letzten Jahren Tradition geworden, im Monat September das Thema der Schöpfung – und dabei vor allem des Bewahrens der Schöpfung – in Gottesdiensten und an kirchlichen Anlässen ins Zentrum zu stellen. Auch dies hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Treibende Kraft dahinter ist schon seit über drei Jahrzehnten die oeku, der ökumenische Verein «Kirchen für die Umwelt», der die Schöpfungszeit lanciert hat und jedes Jahr mit An lässen und einem Arbeitsheft darauf hinweist. Beide Geschichten, die der oeku und die des Grünen Güggel, die inzwischen gemeinsam unterwegs sind, zeugen von der Beharrlichkeit, die solches Engagement braucht, die aber mit der Zeit Früchte trägt.

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Erwägungen 2/2022

Die aktuellen "Erwägungen" - der TheBe-Beilage zur Zeitschrift Neue Wege - tragen die Überschrift "Gegen das Schweigen der Kirchen", gegen das Schweigen der Kirchen zu Ungerechtigkeit in Wirtschaft und Politik, nota bene.

Gerade im Kontext der Konzernverantwortungsinitiative wurde Kirchen und Hilfswerken vorgeworfen, dass sie sich (zu viel) in Dinge einmischen würden, die sie nichts angingen. Die angedrohten finanziellen Konsequenzen haben da und dort ihre Wirkung nicht verfehlt.
Die "Erwägungen" betonen die Notwendigkeit, warum sich die Kirchen nie zum Schweigen bringen lassen dürfen, wo Menschen ausgebeutet und arm gemacht werden.

Mit Beiträgen u. a. von Esther Gisler Fischer, Pierre Bühler, Viktor Hofstetter und Christoph Albrecht.

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Erwägungen 1/2022

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Die Teilnahme an einer Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) ist ein eindrückliches, prägendes Erlebnis – sowohl für kirchliche Delegierte wie für Besucher*innen, die auf eigene Initiative an einen solchen Anlass reisen. Darüber sind sich jedenfalls alle einig, die schon einmal eine Vollversammlung besucht haben. Auch wenn sie, je nach Blickwinkel, zwischen guten und schwierigen Erfahrungen hin- ­und hergerissen wurden.
Dieses Jahr nun, Ende August, findet ein solch weltweites Kirchentreffen in Karlsruhe statt. Damit können für einmal auch jene etwas ÖRK­-Luft schnuppern, denen eine Reise nach Südkorea, Brasilien oder Simbabwe, wo die letzten drei Versammlungen stattfanden, bisher zu weit war. Einen Eindruck, was Besucher*innen erwartet, möchte deshalb die vorliegende Nummer der Erwägungen geben. Und auch konkrete Hinweise zu Fragen, wie man am besten nach Karlsruhe kommt, welche Anlässe man besuchen oder wie man sogar aktiv einen Begegnungsort mitgestalten kann.

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Erwägungen 2/2021

Befreiungstheologie: das Feuer weitertragen.

Auf Einladung der TheBe und der Neuen Wege haben zwei Vertreter*innen vom «Institut für Theologie und Politik, ITP» an den Jahresversammlungen 2021 teilgenommen. Das für dort geplante Referat mit dem Titel «Messianischer Glaube gegen die Zertrümmerung des Seins. Was Walter Benjamin einer Theologie der Befreiung zu sagen hat» ist der Grund dafür, dass die Erwägungen 2/2021 dem langjährigen, unbeirrten Einsatz des ITP für ein Weiterführen befreiungstheologischer Ansätze in Europa gewidmet sind. Zwar ist die Befreiungstheologie mit ihrem Fokus auf die Armen und Benachteiligten, zumindest in Europa, in den Hintergrund gerückt, doch der Einsatz für Solidarität und Befreiung ist heute aktueller denn je!

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Erwägungen 1/2021

Sehnsucht nach Gerechtigkeit

Mehrere Monate ist es her, seit wir enttäuscht die Ablehnung der Konzern-verantwortungs-initiative (Kovi) zur Kenntnis nehmen mussten. Die einen trösteten sich damit, dass immerhin die Mehrheit der Bevölkerung Ja dazu gesagt hatte, die anderen damit, dass durch die prägnante Ja-Kampagne so etwas wie ein neues Bewusstsein entstanden sei. Die Tatsache aber bleibt, dass es vorläufig nicht mehr Gerechtigkeit für die Menschen im Süden geben wird.
Die Diskussionen im Anschluss an die Abstimmung haben den Ausschlag zum Titel dieser Nummer gegeben. Warum ist Gerechtigkeit den einen so ein brennendes Anliegen, anderen hingegen – einem Grossteil der Wirtschaft und den bürgerlichen Parteien – offenbar völlig egal? Woher kommt denn eigentlich unsere «Sehnsucht nach Gerechtigkeit», und wie können wir ihr Gestalt geben?
Zu diesen Fragen lässt das vorliegende Journal verschiedenste Menschen zu Wort kommen, die sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen, im Weltsüden oder im eigenen Land. Viele von ihnen sind Mitglieder der «Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung», die bereits 1982 formuliert hat, dass für sie «die Befreiung aus allen Formen der Ungerechtigkeit zentrales Anliegen» sei (aus: Porträt, thebe.ch).

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Erwägungen 2/2020

Corona in den Ländern des Südens: eine Krise neben vielen anderen

Seit Monaten beschäftigt uns die Coronapandemie intensiv. Die «Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung» ist weltweit vernetzt. Ihre Mitglieder sind und waren in verschiedenen Ländern im Einsatz und pflegen die dort entstandenen Beziehungen. Nutzen wir das doch, sie zu fragen: Wie erlebt ihr die aktuelle Situation in eurem Land? Erzählt doch von den Auswirkungen der Krankheit auf euch und auf die Menschen in eurem Umfeld!
Entstanden sind Berichte aus sechs Ländern und drei Kontinenten. Berichte, die nahe dran sind am Alltag der Menschen. Entstanden ist eine eindrückliche Momentaufnahme unserer Verbundenheit mit Menschen weltweit.
Entstanden ist dieses Heft auch als Kooperation zwischen dem scheidenden Redaktor Peter Zürn und der neuen Redaktorin Christine Voss.

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Erwägungen 1/2020

Am 24. März 2020 jährte sich zum 40. Mal die Ermordung von Oscar Romero während eines Gottesdienstes in San Salvador. Toni Bernet-Strahm setzt sich in den Erwägungen 1/2020 mit vier Pastoralbriefen von Oscar Romero auseinander. Die Pastoralbriefe dokumentieren den Lernprozess Romeros selbst, der ihn zu einem neuen Verständnis von Kirche führte und einen neuen pastoralen Weg seiner Diözese San Salvador ermöglichte.
Ergänzt wird der Text von Toni Bernet-Strahm durch einen Blick in einen lateinamerikanischen Kurs über die Aktualität der Befreiungstheologie als Teil eines Pilotprojekts von Comundo. Die Frage nach der Aktualität der Befreiungstheologie wird auch die nächste Ausgabe der Erwägungen (2/2020) prägen.

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Erwägungen 2/2019

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24. März und 14. Oktober. Zwei Tage, an denen Oscar Romeros heiligge­sprochen wurde. Schon bald nach seinem Todestag am 24. März 1980 ist der ermordete Erzbischof von San Salvador vom salvadorianischen Volk heiliggesprochen und im Volkskatholizismus von ganz Lateiname­rika inoffiziell als Patron und Fürsprecher angerufen worden. Am 14. Oktober 2018 ist Oscar Romero von Papst Franziskus in Rom offiziell heiliggesprochen und zur «Ehre der Altäre» erhoben worden. Ist das die späte Anerkennung seines Engagements durch den Vatikan, gar die Heiligsprechung der Befreiungstheologie? Oder sind dem Wirken Romeros damit die Zähne gezogen, droht gar die «Verkit­schung» Romeros als Plastikfigur und Schlüsselanhänger? Diesen Fragen gehen wir hier nach.

Erwägungen 1/2019

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Die Lust lokalen Engagements und die Last globaler Struktur.
Warum Caritas vor Ort am besten funktioniert
Max Elmiger, Direktor Caritas Zürich

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