Die Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung
(TheBe) ist eine ökumenische Basisbewegung von Christinnen und Christen, denen die Solidarität mit benachteiligten und bedrängten Menschen und Volksgruppen sowie die Befreiung aus allen Formen der Ungerechtigkeit zentrale Anliegen sind. (Zu den Kurzporträts in Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch)
Jahresversammlung 2026
Samstag, 30. Mai 2026, ab 09:30 Uhr
Stadtkloster Frieden
Friedensstrasse 9, 3007 Bern
Tramlinie 6 bis Haltestelle Pestalozzistrasse
(Friedenskirche Bern)
Programm
09:30 Uhr
Eintreffen und Kaffee
10:00 Uhr
Mitgliederversammlung Religiös-Sozialistische Vereinigung
11:15 Uhr
Mitgliederversammlung Theologische Bewegung (TheBe)
12:30 Uhr
Mittagessen
13:30 Uhr
Mitgliederversammlung Freund*innen der Neuen Wege
15:00 Uhr
Programm zum Thema:
«Geschlechtsspezifische Gewalt, Männlichkeit und Religion»
Erwägungen 2/2025

Befreiungstheologie – damals und heute
In den 1970er- und 1980er-Jahren übte die lateinamerikanische Befreiungs-theologie grosse Faszination aus – besonders auf junge Menschen. Sie waren im kirchlichen Umfeld aufgewachsen, fanden dort jedoch keine Antworten auf Fragen nach Armut, Ungerechtigkeit und der Ausbeutung des Südens durch den Norden. Es herrschte Aufbruchstimmung, es entstanden Basisgruppen und Solidaritäts-bewegungen. Auch die «Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung» (TheBe) ging aus diesen Impulsen hervor.
Heute ist die Begeisterung verflogen, die Gruppen sind kleiner und älter geworden – wie die Kirchen insgesamt. Konservative Theologie spricht gar vom «Tod der Befreiungstheologie». Doch Menschen, die ihre Wirkung vor Ort erfahren haben, widersprechen. Josef Estermann zeigt in einem neuen Buch, dass sich die Befreiungstheologie weltweit verbreitet und in verschiedenen Formen weiterlebt. Teresa und Pablo Vettiger-Meister finden an ihrem damaligen Wirkungsort in Kolumbien zwar eine geschrumpfte Basisgemeinde, doch die Engagierten wirken weiter. Franz Segbers ist überzeugt, dass heutige Krisen neue Aufbrüche hervorbringen werden. Gemeinsam ist ihnen die Erfahrung, dass Befreiungstheologie eine lebensverändernde Kraft entfalten kann, die bis heute nachwirkt.
Schweigen für den Frieden 2026
Weil uns die Worte fehlen
Leise, aber kraftvoll bringt Schweigen für den Frieden zum Ausdruck, dass uns oft die Worte fehlen, um auf das Elend von Flüchtlingen, von Krieg, Hunger und Unterdrückung weltweit zu reagieren.
Kornmarkt (Rathausplatz), Luzern
jeweils Donnerstag, 18.30–19.00
- 24. April
- 22. Mai
- 26.Juni
- 21. August
- 25. September
- 30. Oktober
- 27. November
- 4. Dezember
- 11. Dezember
- 18. Dezember
Jahresversammlung 2026
Die Jahresversammlung 2026 wird am Samstag, den 30. Mai 2026 stattfinden.
Bitte reserviert euch diesen Termin schon jetzt in eurem Kalender.
Weitere Informationen folgen.
Veranstaltungen
- Weg der Menschenrechte 2026
- Ostermärsche 2026
- Jahresversammlung 2026
- RomeroTage 2026
- Schweigen für den Frieden 2026
- Buchpräsentation „Nur in Zelten wohnt Gott“
- Jahresversammlung 2026
- OeME-Tagung 2025 (ehem. OeME-Herbsttagung)
- Solidarreise Süditalien 2026
- Jahresversammlung 2025
- Menschenrechtsweg 2025
- RomeroTage 2025 «Hunger – Macht – Wut»
- Buchvernissage: Herrschaft und Befreiung
- Kirche?NordSüdUntenLinks
- Jahresversammlung 2024
- RomeroTage 2024 «Zerbrechlich, unheimlich, stark»
- Gedenkanlass zum 25. Todestag von Toni Peter (SMB)
- RomeroTage 2023 in Luzern
Statements
- Jahresversammlung 2025 / Protokoll
- RomeroTage 2025 - Rückblick
- 40 Jahre Schweigen für den Frieden
- Manifest von Pierre Bühler: Schweigen die Kirchen oder erheben sie ihre Stimme?/Les Églises se taisent-elles ou font-elles entendre leur voix?
- Jahresberichte
- Jahresversammlung Protokolle
- 40 Jahre TheBe / Rückblick auf die Veranstaltung vom 19. November 2022
- Offener Brief an Bundesrat Ignazio Cassis
- Osterappell der Migrationscharta
- Wir haben es satt! Oder: Eine nicht-klerikale Kirche umfassender Gleichwertigkeit und neuer Glaubwürdigkeit / Die Unterstützenden
- Wir haben es satt!
- Archiv